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Nun war unsere Mix-Hündin „Anouschka“ seit fast 6 Wochen bei uns zu Hause. Wir warteten darauf, dass sie läufig würde, denn das hätte nach Angaben des Vorbesitzers zu diesem Zeitpunkt eigentlich passieren müssen. Also fuhr ich an einem Donnerstag mit ihr zum Tierarzt um sie untersuchen zu lassen, ob Anouschka dann so weit wäre. Nicht etwa, dass wir ein kleines Rudel Welpen haben wollten, nein, wir waren an dem darauf folgenden Samstag in Wuppertal von Freunden zu einer Geburtstagsfeier eingeladen worden, und diese Freunde hatten einen Cockerspaniel – Rüden. Wir wollten ausschließen, das sich hier ein weitreichendes Ereignis einstellte.
Der Tierarzt untersuchte „Anouschka“ und stellte fest, dass sie kurz vor der Läufigkeit sei, wir uns aber keine Gedanken machen müßten und beruhigt zur Feier fahren könnten, da drei Tage später noch nichts passieren könne.
Also fuhren wir zur Geburtstagsfeier.
„Anouschka“ war schon am Nachmittag sehr unruhig und nervös. Auch am Abend fand sie keine Ruhe und wir dachten, dass es ihr in den Räumen in denen gefeiert wurde zu stickig ist oder auch die Vielzahl der Menschen, die sie ja alle nicht kannte, zu sehr aufregte. Also beschlossen wir sie in unser Auto zu bringen. Auf der Ladefläche des Kombis war sie sofort ruhig und legte sich ab.
Nach 20 Minuten schaute ich noch mal nach ihr. Anouschka hatte sich am Trenn-Netz, das den Ladebereich des Autos vom vorderen Teil trennte, vorbei gedrückt, lag unter dem Lenkrad und hatte Blut an der Pfote. Sie wollte, trotz einiger Lockversuche, nicht aus dem Auto heraus.
Erst als Dieter dazukam und er sie einige Male gerufen hatte, sprang sie aus dem Wagen und siehe da, ein kleiner Welpe lag im Fußraum.
Wir suchten immer wieder das ganze Auto ab, aber sie hatte nur einen Welpen geboren.
Die Gäste unserer Freunde waren überrascht und außer sich vor Freude, und so wurde es im wahrsten Sinne des Wortes: eine Geburtstagsfeier.
An diesem Abend fuhren wir zu einer Tierärztin, die in Wuppertal Notdienst hatte. Sie untersuchte und röntgte Anouschka zur Sicherheit, um zu sehen ob sie noch weitere Welpen bekäme. Nachdem dies ausgeschlossen war gab uns die Tierärztin den Rat, wir sollen doch nach Hause fahren, das sei für die Hunde das Beste.
Also fuhren wir in der Nacht noch in Richtung Norden und kamen 3 Stunden später zu Hause an.
Von da an hatten wir zwei Hunde.
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