in memoriam
Hundesport und mehr

“Jerry”

10. September – 29. Juli 1991

Unseren ersten Hund haben wir 13 Wochen nach seiner Geburt zu uns nach Hause geholt: „Jerry“, ein Golden-Retriever, der eigentlich mit dem Namen
„Boss vom Sternberg“ in seinem Stammbaum verzeichnet war.

Golden Retriever JerryMit seiner gold-blonden Farbe sah er aus wie ein Kuscheltier, und die Kinder in unserem Dorf sahen das ganz genauso, und er genoß es sehr so beliebt zu sein.

Da wir zu diesem Zeitpunkt nicht allzuviel Erfahrung mit der Erziehung von Hunden hatten und wir natürlich nicht wollten, dass er das wurde, was sein Zwingername aussagte, nämlich „Boss“, gingen wir, nach seiner Welpenzeit, mit ihm zusammen zur Schule, denn zu lernen hatte wir alle viel.

So bekam er zunächst den Anfang seiner Begleithundeausbildung auf dem Hundeplatz des Doggenvereins in Beverstedt.

Da „Jerry“, für einen Golden-Retriever eigentlich untypisch, nicht ganz so leicht zu führen war, haben wir seine Erziehung in der Hundeschule „Werner“ in Wagenfeld fortsetzen lassen, und er wurde ein guter Begleithund.

In seinem recht kurzen Leben hat er viel gesehen. Auf Campingplätzen waren wir mit ihm in Dänemark, Frankreich, in der Schweiz und in Österreich. Er fuhr sehr gerne im Auto mit und auch Seilbahn fahren wurde eines seiner schönsten Hobbys.

Leider ist er noch nicht einmal 3 Jahre geworden und starb an einem Gehirntumor.

“Anouschka”

21. Oktober 1988 – 27. Januar 1997

Unser zweiter Hund war die Irish Setter–Bordercollie-Mix–Hündin „AnIrish Setter - Border Collie - Mix Anouschkaouschka“.

Die ersten neun Monate hatte Anouschka kein schönes Leben. Sie war auf einem Bauernhof bei Hamburg, lag ständig an der Kette und wurde geschlagen und getreten. Ihre nächsten Besitzer kauften sie frei und ließen sie in der Hundeschule „Werner“ in Wagenfeld zum Begleithund ausbilden. Hier wurde ihr auch die Angst vor Männern, die sie durch ihre Erlebnisse aufgebaut hatte, wieder genommen.

Nun wohnte sie in Hamburg in der Innenstadt, was ihrer Vorstellung vom Leben als Hund nicht unbedingt entsprach.

Obwohl Anouschka hier gut behandelt wurde war sie keine fröhliche Hündin, die ihr Leben genoß.

Wenn aber ihr Frauchen sie nach Wagenfeld in die Hundeschule brachte, lebte sie förmlich auf.

Aus diesem Grund gab ihr Frauchen sie ab und so kam Anouschka im Alter von fast 3 Jahren, am 30. Juli 1991, zu uns nach Hambergen.
6 Wochen später wurde sie Mutter von nur einem Welpen: „Darka“.
Anouschka fühlte sich bei uns, und in unserer ländlichen Umgebung, sehr wohl.

Am 27. Januar 1997 starb an Anouschka aufgrund einer Hepatitis C.

 

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“Darka”

21. September 1991 – 23. Mai 2003

Unsere Hündin „Anouschka“ hat am 21. September 1991 in Wuppertal in unserem Auto einen kleinen Welpen zur Welt gebracht, eine Hündin, wir nannten sie „Darka“. Diese ungewöhnliche Geburt könnt Ihr unter der Rubrik „Anekdoten“ genauer nachlesen.

Kurzhaarcollie - Mix - Hündin DarkaDaraufhin bin ich Mitglied im Club für britische Hütehunde geworden und habe 1996 mit Darka bei den Weser-Ems-Hoppers in dem schönen Hundesport Agility trainiert.

In dieser Zeit legten wir unsere Begleithundeprüfung ab und konnten somit auch auf Turnieren starten, aber auch hier ging es in erster Linie für uns um den Spaß am Hundesport und an der gemeinsamen Beschäftigung mit diesem quirligen Hund.

Nach dem Tod ihrer Mutter wurde Darka sehr schwierig im Umgang mit anderen Hunden. Aber durch viel Übung und einer Menge Geduld wurde sie auch fremden Hunden wieder viel zugänglicher. Darka's Lieblingssport Agility

 


Nachdem unser Rüde „Eldo“ ins Haus kam hat Dieter für 2 Jahre das Agilitytraining mit Darka übernommen. Sie hatten viel Spaß daran.

Im Laufe der letzten Jahre war Darka nicht mehr so ganz gesund.

Es stellten sich Probleme mit dem Herzen und den Bronchien ein, aber bis zuletzt hatte sie sehr große Lebensfreude und war immer ein fröhlicher Hund.

Sie starb leider am 23. Mai 2003 an den Folgen eines Autounfalls.

“Eldo”

06. Juli 1995 - 17. Januar 2004

Im Sommer 1998 haben wir Eldo vom Züchter zu uns geholt. Er ist am 06.07.1995 als „Black Eldo von Lindenweiler“ in der Linie „Foxearth“ geboren. Eldo war 3 Jahre als er in unsKurzhaarcollie Eldoer „kleines Rudel“ kam.

Da Eldo überhaupt keine Erziehung genossen hatte machte ich mich an die Arbeit und bald war klar, dass Eldo sehr gerne lernte und mich immer wieder mit seinem Blick aufforderte: `Hey, gib‘ mir ein Kommando, ich will was tun`! – denn es war ihm natürlich auch klar, dass es dann Lob und vor allen Dingen Leckerli gab.

In dieser Zeit führte ich ihn an Agility heran, was ihm sehr viel Sicherheit gab.

Nach einem Jahr legte ich mit ihm dann die Begleithundeprüfung (BHA) ab.

So konnte Eldo dann auch auf einem Turnier starten. Trotzdem zeichnete sich ziemlich schnell ab, dass Agility für Eldo nicht die Erfüllung war. Er sprang zwar über Hürden und lief durch Tunnel und meisterte alle Geräte des Parcours, aber haben mußte er das nicht unbedingt.

Zu diesem Zeitpunkt wurde bei ihm Borriolose im chronischen Verlauf diagnostiziert, was vor allen Dingen seine Gelenke betrifft. Dadurch war Agility natürlich nicht der richtige Sport für ihn. Ute mit Eldo

Also war es an der Zeit, eine neue Herausforderung für Eldo zu finden.

Im Sommer 1999 trainierte ich ihn im Obedience. Das machte ihm auch viel mehr Spaß und die Bindung zwischen uns beiden wurde dadurch immer mehr gestärkt.

Im September 2000 lernte ich „Dogdancing“ kennen. Seitdem hatte ich dies mit Eldo trainiert, mit großer Begeisterung auf beiden Seiten.

Aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme ist er leider seit dem 17.Januar 2004 im Hundehimmel.

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